
46. Salemer
Gespräche
Am 10.10.2025 fanden die 46. Salemer Gespräche statt. Philip Betz auf dem Podium.
46. Salemer Gespräche
Die Veranstaltung der Wirtschaftsjunioren Bodensee-Oberschwaben widmete sich einem Thema, das in der Bau- und Immobilienbranche zunehmend an Brisanz gewinnt: dem Spannungsfeld zwischen staatlicher Regulierung und freier Marktwirtschaft.
Vor der wunderschönen Herbstkulisse der Schule Schloss Salem versammelten sich Vertreter aus Wirtschaft und Politik, um der Frage „Wie viel Staat verträgt die Wirtschaft?“ nachzugehen.
Norbert Lins, Europaabgeordneter der CDU, eröffnete den Abend mit einem Einblick in die europapolitische Perspektive und spannte den Bogen von strategischer Politik zu pragmatischem Handeln. Im Anschluss legte Prof. Dr. Thomas Beyerle – einer der renommiertesten Immobilienökonomen Deutschlands, Dozent an der Hochschule Biberach und Host des Podcasts „Die Haus-Meister“ – mit seiner pointierten und unterhaltsamen Keynote den inhaltlichen Grundstein des Abends.
An der folgenden Podiumsdiskussion nahm auch unser Geschäftsführer Philip Betz teil. Als mittelständischer Bauträger berichtete er aus erster Hand, welche konkreten Auswirkungen die zunehmende Überregulierung auf unsere Arbeit in der Praxis hat. Neben ihm diskutierten Prof. Dr. Beyerle aus immobilienökonomischer Sicht, Dr. Patrick Kuchelmeister, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ravensburg, mit Blick auf die Finanzierung, Carla Single von s2 Architekten aus architektonischer Perspektive sowie August Schuler, Landtagsabgeordneter der CDU, mit politischem Standpunkt über mögliche Lösungswege.
In der hochrangigen Runde herrschte Einigkeit über zentrale Punkte, die auch wir als Bauträger voll unterstützen:
• Regulierung mit Augenmaß – zu viel staatlicher Eingriff hemmt den Fortschritt stärker, als wir es uns gesellschaftlich leisten können.
• Bürokratie abbauen – Vorschriften müssen sinnvoll abgewogen und reduziert werden, um wieder effizienter realisieren zu können.
• Fördermaßnahmen konsistent gestalten – mit Planbarkeit und Verlässlichkeit statt nach dem Gießkannenprinzip.
Ein großes Dankeschön an die Wirtschaftsjunioren Bodensee-Oberschwaben für die hervorragende Organisation und die inspirierende Veranstaltung – es war uns eine Freude, Teil dieses Abends zu sein!
Foto: Sebastian Griener